Besuchen Sie uns auf der glasstec vom 22.-25.10.2024 in Düsseldorf in Halle 11 Stand 11F52.

Schnelle chemische Verfestigung

Innovation: schnelle chemische Verfestigung

Schnelle chemische Verfestigung (SCV)

Mit unserer Innovation wird es erstmalig möglich, die Vorteile des verfestigten Glases in fast allen Glasprodukten zu nutzen. Damit wird Glas dünner, leichter, bruchsicherer und kratzfest. Der Materialeinsatz sinkt, die Lebensdauer steigt, was Ressourcen und Umwelt schont. Der geringere Materialeinsatz führt damit auch zu einer beschleunigten Produktion.

  • + schnell: Prozesszeiten zwischen 5 und 30 Minuten (wie TV)
  • + auch für dünnwandige Gläser (wie CV)
  • + auch für Massengläser (wie TV)
  • + optimierbare Festigkeiten im Bereich zwischen TV und über CV möglich

Stand der Technik

Chemisches Verfestigen (CV)

Das bekannte chemische Verfestigen benötigt – je nach Glassystem – bis zu 24 Stunden für den Ionenaustausch. Die Vorteile der so verfestigten Gläser sind überragend. Wegen des hohen Aufwandes ist diese Technologie nur für teure Spezialprodukte oder kleine Teile wie Displays für Mobiltelefone geeignet, jedoch nicht für günstige Massenware.

  • + etabliert für dünne Gläser, hochfeste Gläser im Luxus- und Sicherheitsbereich
  • lange Prozessdauer von vier Stunden bei teurem Alumosilikatglas
  • bis zu 24 Stunden bei günstigem Kalk-Natron-Glas

Thermisches Verfestigen (TV)

Das weit verbreitete thermische Verfestigen wird bei Gebäude- und Fahrzeugverglasung, bei Tableware oder auch im Solarglasbereich eingesetzt. Der Nachteil dieser Technologie besteht jedoch darin, dass sie durch technische Beschränkungen keine ausreichende Verfestigung für Glasdicken unter 2 mm ermöglicht.

  • + etabliert für Flachglas (Einscheibensicherheitsglas – ESG)
  • + kurze Prozesszeiten; für Massengläser
  • – nur für große Wandstärken ≥ 2 mm

Vergleich Zeit


Vergleich Festigkeit


Vergleich Verfahren


Die Glas-Zukunft beginnt genau hier!